FRÜHLING…

Frühling…..!

Was passiert in der Natur? Das Licht kommt zurück. Und mit ihm die Wärme. Vögel beginnen zu singen. Grün überall. Die ersten Blätter an den Kirschbäumen erscheinen – ich weiß noch, wie die Nachbarn sie zurückgeschnitten haben im Herbst und freue mich auf die süßen Kirschen im Sommer.  Die Rosensträucher zeigen erste Ansätze zur Knospe – daß wir sie im Herbst mit Kompost aus dem Garten gedüngt haben, war wohl genau richtig. Ja wir haben Einiges richtig gemacht, aber das Wichtigste geschieht, und es geschieht – einfach.

 

Frühling:

Übertragen auf uns Menschen fallen mir folgende Fragen ein:

  • Was hat mich im letzten Jahr genährt, meine Energiespeicher aufgefüllt?
  • Wie genau hat mir das gut getan?
  • Wie fühle ich mich, wenn ich mir Zeit nehme, es wahr-nehme, ihm so ganz bewusst inneren Raum gebe? Denn auch wenn diese Er-LEB-nisse längst vergangen sind: ihnen im Hier und Jetzt noch einmal nachzuspüren, lässt mich das Nahrhafte darin tief in mich aufnehmen und verdauen, sodass es mich stärken kann.

 

Und was kann seelisch im Jahr 2014 neu werden. Wenn ich eine Pflanze wäre:

  • was tut dieser Pflanze 2014 gut?
  • Ist der Boden fruchtbar genug oder braucht es Dünger – damit sie sich so richtig an Nährstoffen laben kann?
  • Was braucht sie, damit sie starke Wurzeln ausbildet und noch wiederstandsfähig wird…?
  • Wie steht es um genug Ruhe und Raum, damit sie in ihrem eigenen Rhythmus ihren Wachstumsplan vollziehen kann – (wir erinnern uns Gras wächst auch nicht schneller, wenn wir dran ziehen..!)
  • Ist eine Kur nötig, damit die lästigen Blattläuse endlich einmal anderer Wege ziehen?
  • Oder ein Schutz gegen andere Parasiten?
  • Ist ein schattigen Platz besser – oder Sonne…? Oder Abwechslung…?
  • Welchen Abstand hätte sie gern zu anderen Pflanzen..?

Sie sehen, es gibt eine Fülle an Möglichkeiten, gut für sich zu sorgen.

Und wie in der Natur ist auch beim Menschen wichtig: ja, wir können Einiges tun. Aber wir haben auf Vieles keinen Einfluss. Das, auf das wir keinen Einfluss haben, das können wir aber immer irgendwie nutzen (s.o.).

Und meine Erfahrung wird immer mehr: das Wichtigste geschieht: es geschieht einfach, es geschieht ohne viel Lärm, und bleibt daher manchmal unbemerkt.

Bis wir plötzlich sehen: oh, das ist ja keine Raupe, sondern ein Schmetterling. Oder: oh, da war doch gestern nur was Grünes – und nun eine Tulpe.

An diesem Frühlingstag wünsche ich Ihnen frei nach Reiner Kunze, dass es am Ende ein gutes 2014 gewesen sein wird. *

 

Sonnige Grüße aus der Clemensstraße,

Ihre Sophia von Hofacker

 

*(Danke und ein lieber Gruß an K.Z. für die Inspiration!)

 

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