20.12.2013

20.12. ……. – und wie versprochen der letzte Blog des Jahres. Oder heißt es „das letzte  Blog“? Wie auch immer – ich lasse los – und zwar die Grammatik genau wie 2013….

Ich fühle Dankbarkeit für dieses Jahr. Es war reich an Eindrücken und Veränderungen. Die Praxis hat einen großen Sprung nach vorne getan und dafür bin ich unsagbar dankbar. Ich freue mich jeden Tag, wenn ich in die Praxis komme – ich freue mich auf meine Klientinnen und Klienten (auf Sie..!). Es ist so ein schönes Gefühl, geben zu können und das aus vollem Herzen. Das wünsche ich jedem Menschen.

Und wie ist es Ihnen ergangen?

Gehören Sie zu den Menschen, die sich am Anfang des Jahres etwas vom Leben wünschen? Und dann am Ende des Jahres schauen, was das Leben ihnen dann geschenkt hat? Ich ja. Ich habe da allerdings einen kleinen Trick entwickelt.

Ich versuche mittlerweile, mit dem Leben bewusst zusammenzuarbeiten ; ). Das geht mal gut, mal weniger. Je nachdem, ob ich weiß, dass ich ein Teil des Lebens bin (gute Idee) oder denke, ich bin der Chef (weniger gut). Also genau umgekehrt wie beim Reiten… – aber wem sage ich das.

Zwischen dem 25.12. und 6.1. nehme ich mir Zeit zum Reflektieren. Gerne Nachts (bitte mal den Begriff „Rauhnächte“ googeln), aber nicht nur. Ich bin dazu meist in der Natur. Die Natur hilft mir sehr, zu mir zu finden. Weg von dem, was künstlich ist oder unruhig: Autolärm, Einkaufsgewusel.

Das geht auch in der Stadt in einem Park. Ganz unspektakulär. Reflektion ist auch gut zuhause möglich. Am Besten, wenn ich mir dazu einen speziellen Raum kreiere (s. Blog Novemberblues) und Sie werden staunen: Ich kenne Menschen, die legen sich dazu ins Bett…! Funktioniert prima!

Ich erinnere mich an das vergangene Jahr und spüre nach, wofür ich dankbar bin. Und ganz ehrlich:

Dankbarkeit ist der Schlüssel schlechthin für ein glückliches Leben und Jede/r von uns hat Irgendetwas, wofür er oder sie dankbar sein kann. Hierzu habe ich 2012 ein wunderschönes Lied in einer Kirche in Landshut gehört und per Zufall im Netz entdeckt:

Ich gestehe mir ein, was schwierig war für mich. Oder noch ist. Was ich selbst im Nachhinein hätte anders machen wollen. Mit Glück entdecke ich genau in schwierigen Situationen kleine Edelsteine, Dinge die ich lernen kann, oder Qualitäten, die sich mir erschliessen. Manchmal genau gegenteilig zu dem, wie es sich inmitten der Krise angefühlt hat. Wenn ich es alleine nicht hinbekomme, tausche ich mich dazu auch ruhig mit guten Freunden aus.

Das, wofür ich dankbar bin und was ich mir für das Neue Jahr wünsche, schreibe ich auf. Mit Füller.

Das, was ich loslassen möchte, schreibe ich ebenfalls auf, allerdings auf einen anderen Zettel. Und diesen Zettel verbrenne ich am Altjahrsabend.

Wenn Sie das ausprobieren wollen, halten Sie sich nicht an äußeren Formen oder Ritualen fest. Ich weiß mittlerweile: Jedes Ritual hat seinen Wert, genau den Wert, den wir ihm geben. Es schadet allerdings nicht, sich Inspiration zu holen in unserer eigenen oder in fremden Kulturen.

Und so gehe ich frisch und frei ins Neue Jahr.

Von ganzem Herzen Ihnen ein fröhliches und erholsames Weihnachtsfest, oder was auch immer Sie feiern! … schöne Feiertage und ein gesundes und glückliches Jahr 2014.

Herzliche Grüße aus der Clemensstrasse,

Sophia Kambylis

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