Novemberblues – Teil 1

Heute morgen im Zug nach München habe ich eine Tafel Weihnachtsschokolade gegessen. Schokolade erhöht bekanntlich den Serotoninspiegel im Blut, und das ziemlich schnell. Und das bedeutet: (noch…) bessere Laune. Weihnachtsgewürze geben Wärme von Innen, das wußten schon unsere Vorfahren – ebenfalls eine feine Sache im November.

Was tut uns noch gut im November? (Cave: die folgenden Ideen haben keinen medizinischen Anspruch und sind für Gesunde und zur Vorbeugung gedacht.)

Körperliche Wohltaten:
Entlastung des Darms. Morgens trinke ich ein Glas abgekochtes warmes Wasser, um zu entschlacken. Oder noch besser: mache die osteopathische Leberspülung: 10 Tage lang morgens eine halbe Stunde vor dem Frühstück ein Glas warmes Wasser mit dem Saft einer halben Zitrone und 1-2 Esslöffeln kaltgepresstem Olivenöl in kleinen Schlucken trinken. Noch besser entgiftet die Leber, wenn ich dieser Mischung eine Messerspitze Bockshornkleepulver hinzufüge und gut einrühre.
Und ich verzichte vor Weihnachten 1-2 Monate auf Fleisch, wobei ich sowieso fast ausschließlich Geflügel vom Biometzger esse und nur selten rotes Fleisch. Auch das reinigt den Darm: entwicklungsgeschichtlich sind wir Menschen Getreideesser, Fleisch hat seinen Eingang in den Nahrungsplan in der Steinzeit gefunden wenn Getreide Mangelware war und sollte von daher nicht zu oft gegessen werden.
Insgesamt geht es Haut und Haaren besser und auch seelisch fühle ich mich leichter und klarer nach dieser Ernährungsumstellung.

Wärme.
Ab dem Wetterwechsel Richtung Kälte und vor Allem feuchte Kälte esse ich gerne und überwiegend warm. Und warm heißt mehr als nur gekocht. Warm meint: wärmendes Essen, wärmende Getränke und wärmende Gewürze. Details finden Sie in jedem guten Buch über Traditionelle Chinesische Medizin oder 5-Elemente-Ernährung.
Hier ein paar Ideen aus unserer Küche:
Morgens: Porridge auf Wasserbasis abgeschmeckt mit Kardamom, Vanille und Zimt. Darüber gerne Rohrohrzucker oder Ahornsirup und Butter bzw. Sahne.
Mittags und Abends: Karotten-Kürbiscreme Suppe mit Ingwer, gewürzt mit Sternanis. Maiscremesuppe mit Muskatcroutons und Chili. Oder auch eine Hühnersuppe: Ganzes Huhn zerteilen und mit Suppengrün 4 Stunden auf kleiner Flamme köcheln lassen. Wurzelgemüse: Rote Beete, Pastinaken. An Getränken z.B. warmer indischer Chaitee: wir lassen 0,5 l Wasser vermischt mit Milch (oder Reismilch) aufkochen, fügen einen Teelöffel Assam hinzu, gern im Beutel, und dann noch wenig feingeriebenen Ingwer, Kardamom und wenig Zimt. Alles 10 min köcheln lassen auf kleiner Flamme. Süßen mit Ahornsirup oder Honig.

Wohltaten für die Seele:
… gibt’s spätestens in einer Woche!

Herzliche Grüße aus der gut geheizten Clemensstrasse,

Ihre/Eure
Sophia Kambylis

Advertisements

2 Antworten zu “Novemberblues – Teil 1

  1. Jetzt bin ich sehr hüngrig! PG

  2. ja, dann sag mal bescheid, was Du gegessen hast..! habe gerade noch von kollegen einen weiteren tip bekommen: gebackene banana mit wärmenden gewürzen und mit honig karamelisiert…! sophia

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

w

Verbinde mit %s