Nur noch 15 Tage: Vortrag über Traumatherapie

Mittwoch, 13.06.2012 in der Praxis:
1. Vortrag der 3-teiligen Serie über Traumatherapie.
Anmeldung per Mail oder Telefon in der Praxis bis zum 12.06.2012. Ab jetzt jeden Tag einen Grundbegriff aus der Traumatherapie mit Somatic Experiencing.

Als erstes?
“Trauma”.

Trauma ist Alles, was zu schnell, zu stark und zu plötzlich auf uns einwirkt.
Dadurch gerät unser Nervensystem in einen Schockzustand. Wenn wir gute Ressourcen haben, gelingt es uns, diesen Schockzustand abzubauen und das Trauma zu überwinden. Manchmal merken wir gar nicht, wie unser Organismus das schafft.
Und was, wenn nicht? wie es weitergeht, steht ab morgen hier.

Und nicht vergessen: Ohren vor!

 

 

 

 

 

 

Herzlich,

Sophia Kambylis

Wozu Traumatherapie?

Im allgemeinen Sprachgebrauch bedeutet „Trauma“ eine seelische oder körperliche Verletzung. Im engeren Sinne liegt eine traumabasierte Reaktion dann vor, wenn ein Mensch etwas Überwältigendes erlebt hat und seitdem unter (akuten oder chronischen) Belastungsreaktionen leidet.

Beispiele für traumabasierte Reaktionen:

Körperliche, z. B. Autounfälle, seelische – z.B. Angstzustände, nachdem man als Kind oft allein gelassen worden ist. Ebenso kann es zu traumabezogenen Reaktionen auf der körperlichen und seelischen Ebene gleichzeitig kommen: z.B. hat man nach einem Autounfall aufgrund einer WS-verletzung Rückenschmerzen und gleichzeitig aufgrund des erschreckenden Vorfalls evtl. Angst, Auto zu fahren, Angst beim Einsteigen, beim Überqueren der Strasse etc.pp.

Ob ein Ereignis a) als überwältigend erlebt wird und b) sich eine traumabegründete Problematik entwickelt, hängt im Wesentlichen von vier Faktoren ab, die sich gegenseitig bedingen und verstärken oder abschwächen können:

1.   Körperlicher Zustand (gesund oder weniger gesund)

2.   Resilienz (Die Fähigkeit, sich nach Stresssituationen zu erholen) – hierzu stelle ich spätestens in einigen Tagen einen eigenen Artikel ein

3.   Kontakt zu inneren und äußeren Ressourcen, allgemeine Lebenseinstellung

4.    Soziale Einbindung.

Die gute Nachricht: all diese Ressourcen lassen sich wieder auffüllen, wenn man akut oder chronisch einen Mangel verspürt. Wie? das erzähle ich immer wieder auf diesem Blog.

Für wen schreibe ich?

Mein Blog ist Allen gewidmet, die sich entfalten wollen – auf welcher Ebene auch immer. Einmal, weil ich jedem Einzelnen wünsche, dass sie/er glücklich und friedlich leben kann und dann, weil ich weiß, dass durch individuelles Wachstum die Welt ein schönerer Ort werden kann. Denn: wir sind die Welt.

 

Mein eigenes Leben hat mir in den letzten Jahren immer deutlicher gezeigt, was wichtig ist, wenn wir wirklich gut leben wollen:

o  Körperliche und Seelische Resilienz – d.h. was auch immer uns begegnet, wir können so damit umgehen, dass wir daraus lernen und uns immer wieder vertrauensvoll in unser Leben hinein entspannen können

o  Ein aufrichtiger, liebevoller Kontakt zu sich selber – denn wenn uns das möglich ist, dann können wir liebevolle und lebendige Beziehungen zu unseren Lebenspartnern, Verwandten, Freunden und Kollegen schaffen

o  Ein Gefühl von Sinnhaftigkeit – und: jedes Leben hat seinen Sinn, jeder von uns leistet einen unverwechselbaren Beitrag

o  Ein Gefühl von „Zuhause sein“ auf dem Planeten Erde – für die Zeit, die wir hier sind, so kurz oder lang sie auch sein mag.

Hab ich was vergessen? Dann schreiben Sie mir, ich freue mich auf Kontakt und Austausch mit Ihnen.

Und: sehr gerne begleite ich Sie in meiner Praxis, wenn Sie wieder erfahren möchten, was es heißt, “wirklich gut zu leben”.

Herzlich,

Sophia Kambylis